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Spanische Weine

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Marco Real
Homenaje Garnacha Rosé
5,75 €
7,67 € / 1 Liter
Montesierra
Bodega Pirineos Montesierra Blanco
5,45 €
7,27 € / 1 Liter
Val Conde
Val Conde Dulce Crianza
4,75 €
6,33 € / 1 Liter
Mecenas
Mecenas Cabernet Sauvignon
4,90 €
6,53 € / 1 Liter
Protos
Protos Roble
8,63 €
11,51 € / 1 Liter
Las Chanas
Las Chanas Tinto Semidulce
4,84 €
6,45 € / 1 Liter
Bodegas Fontana
Mesta Tempranillo 1l
6,45 €
Bodega Iniesta
Corazón Loco Blanco
6,45 €
8,60 € / 1 Liter
Anima Negra
Anima Negra AN/2 2016 0,5l
13,95 €
27,90 € / 1 Liter
Anima Negra
Anima Negra AN/2 2017
18,79 € 19,95 €
25,05 € / 1 Liter
Bodegas Fontana
Mesta Tempranillo
5,45 €
7,27 € / 1 Liter
Bodega Iniesta
Corazón Loco Tinto
5,95 €
7,93 € / 1 Liter
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Spanischer Wein und Paella

Wussten Sie, dass Spanien der weltgrößte Produzent von Weinen ist? In dem iberischen Land hat sich eine rege Weinkultur entwickelt, die neben dem berühmten Rioja viele weitere Spitzenweine herstellt. Als spanischer Weinhändler stellen wir Ihnen die ganze Vielfalt der Rebsorten Spaniens zur Verfügung. Entdecken Sie frische Weißweine aus Mallorca, einen kräftigen Rioja oder einen trockenen Roséwein aus dem Anbaugebiet Navarra. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir Ihnen die wichtigsten Merkmale von spanischem Wein zusammengefasst.

Spanischer Wein: ein Genuss mit Tradition

Der Weinbau hat in Spanien eine lange Tradition: Bereits seit 4000 v. Chr. werden auf der iberischen Halbinsel Weinreben kultiviert und Wein hergestellt.

Heute besitzt Spanien die weltgrößte Anbaufläche für Weinreben und exportiert weltweit die größten Mengen Wein!

Unter Weinkennern ist das Land schon lange ein Geheimtipp und die spanischen Weine besonders für ihre Vielfalt bekannt. Mehr als 150.000 Winzer bestellen hier über eine Million Hektar Rebfläche. Die unterschiedlichen Klimazonen und Landschaften Spaniens haben rund 70 unterschiedliche Anbauregionen geschaffen, auf denen etwa 250 Rebsorten wachsen.

Weinanbau in Spanien Lanzarote

In knapp 5.000 Bodegas werden die reifen Trauben zu edlen Tropfen weiterverarbeitet. Als „Bodega“ wurde in Spanien ursprünglich ein kühles Kellergewölbe bezeichnet, in dem traditionell auch der Wein gelagert wurde. An heißen Sommertagen waren die Gewölbe ein beliebter Ort, um der Hitze zu entkommen und ein Glas Wein zu genießen. Heute steht der Begriff hauptsächlich für die spanischen Weingüter, Weinhandlungen oder ein Geschäft mit Weinausschank.

Wie schmecken spanische Weine?

Spanischer Weißwein

Eine der Besonderheiten des spanischen Weins ist die unglaubliche Geschmacksvielfalt, die sich aus den vielen verschiedenen Rebsorten und den unterschiedlichen Anbauregionen mit ihren Böden ergeben. Jeder Wein aus Spanien hat einen ganz eigenen Charakter. Spanischer Weißwein (Vino blanco) gilt als besonders erfrischend und überzeugt mit seiner spritzigen Leichtigkeit und fruchtigen Aromen. Spanischer Rotwein (Vino tinto) besticht ebenfalls mit fruchtigen Noten und einem kräftigen Geschmack. Nicht nur die Rebsorten und Anbaugebiete geben dem Weinkenner bereits Hinweise auf den Geschmack des Weins, auch die Geschmackseinordnungen „süß“, „lieblich“, „halbtrocken“ und „trocken“ dienen der Orientierung.

Drei Komponenten sind für den Geschmack des Weines verantwortlich: Restzucker, Weinsäure und Alkoholgehalt. Beim natürlichen Reifeprozess der Traube nimmt der Gehalt an Säure ab, während mehr Frucht- und Traubenzucker entwickelt wird. Beim folgenden Gärungsprozess nach der Lese wandelt sich der Zucker in Alkohol um. Je länger die Gärung dauert, desto trockener wird der Wein und desto weniger Restzucker verbleibt. Das Zusammenspiel von Restzucker, Weinsäure und Alkoholgehalt macht schließlich den Geschmack des Weines aus. Beim spanischen Vino tinto spielen zudem die Tannine eine Rolle, pflanzliche Gerbstoffe aus der Schale der Traube, die in jedem Rotwein natürlich enthalten sind.

Spanische Weine: ausgezeichnete Rebsorten

Spanische Weinrebe

Spaniens Winzer kultivieren auf den sonnenverwöhnten Hängen des Landes über 250 verschiedene Rebsorten. Da fällt es nicht leicht, den Überblick über die spanischen Weine zu behalten. Darüber hinaus werden nicht nur sortenreine Weine aus einer Traube hergestellt, sondern auch sogenannte Cuvées, das heißt, Kombinationen verschiedener Rebsorten. Dazu wählt der Winzer ausgesuchte Rebsorten mit Geschmacksnoten, die einander ergänzen und abrunden. So entstehen besonders ausgewogene und vielfältige Weine. Zu den bekanntesten spanischen Weinen zählt der Rioja, der entweder rein aus Tempranillo-Trauben gewonnen wird oder als Cuvée aus Tempranillo und anderen Rebsorten wie Garnacha, Mazuelo und Graciano gefertigt wird. In letzter Zeit erleben auch alte, beinahe vergessene Rebsorten wieder einen Aufschwung und werden von Kennern besonders geschätzt. Welche die drei wichtigsten Rebsorten Spaniens sind, steht zweifelsfrei fest:

  • Airén ist die beliebteste weiße Rebsorte weltweit. Die Rebe widersteht Hitze und Dürre und die Trauben sind fruchtig im Geschmack. Für frische Weißweine mit Zitrusnoten.
  • Tempranillo wird in ganz Spanien angebaut. Die Trauben besitzen nur eine geringe Säure und werden zu dunklen Rotweinen verarbeitet. Der Geschmack variiert je nach Anbaugebiet.
  • Garnacha ist nach dem Tempranillo die zweithäufigste rote Rebsorte in Spanien. Auch bei widrigen Bedingungen liefern die Reben gute Erträge. Die fruchtig-saftigen Trauben machen Granacha zum beliebten Cuvée-Partner, nicht nur für Rioja.

Spanischen Wein im Probierpaket online bestellen

Die beste Möglichkeit, den Geschmack von spanischem Wein zu entdecken, ist ein Wein Probierpaket. Testen Sie Rotweine, Weißweine oder Roséweine aus verschiedenen Anbauregionen in Spanien, lernen Sie die unterschiedlichen Rebsorten kennen und finden Sie Ihren persönlichen Favoriten in unserem Angebot! Zum besonderen Genuss laden Sie Freunde ein und verkosten die Weine gemeinsam.

Spanischen Wein für Sangria kaufen

Spanischer Wein wird nicht nur pur getrunken, sondern auch zum Mischen genutzt. Neben dem beliebten und erfrischenden Tinto de verano hat vor allem die Sangria auch außerhalb von Spanien zahlreiche Freunde gewonnen. Rezepte für Sangria gibt es mindestens so viele wie Bars in Spanien. Eine typische Sangria ist eine Bowle aus spanischen Rotwein, die mit Obst wie Orangen, Apfel und Pfirsich angesetzt wird. Zitronensaft gibt zusätzliche Frische und etwas Brandy das besondere Etwas. Neben der klassischen Variante finden Sie ganz unterschiedliche Variationen, zum Beispiel mit spanischem Weißwein, Ananas und Erdbeeren.

Spanischer Sangriawein

Entscheidend ist es, für die Sangria den richtigen Wein auszuwählen. Wir empfehlen einen halbtrockenen oder trockenen Rotwein mit fruchtigen Aromen. Der Wein sollte nicht im Barrique, einem kleinen Fass aus Eichenholz, gelagert worden sein, da eine Holznote nicht mit der fruchtigen Sangria harmoniert. Eine Sangria ist ein leichtes Erfrischungsgetränk. Daher sollte der Wein zudem höchstens 12 Prozent Alkohol enthalten.

Welche Weinregionen gibt es in Spanien?

Von Katalonien bis Málaga und von der Atlantikküste bis auf die Balearen: Die spanischen Weinregionen sind im ganzen Land zu finden. Der Wein gedeiht nicht nur im milderen Klima von Nordspanien, sondern trotzt auch Hitze und Dürre des Hochlandes. Einige Rebsorten sind ganz an schwierige Lagen angepasst, andere wachsen beinahe überall. Die unterschiedlichen Anbaugebiete unterscheiden sich nicht nur bei den klimatischen Bedingungen, sondern auch durch die Beschaffenheit ihres Bodens. Dadurch kann die gleiche Rebsorte in verschiedenen Regionen andere Aromen entwickeln.

Weinberge Spanien

5 beliebte Anbaugebiete für spanischen Wein

Unter den vielen Anbaugebieten für spanischen Wein stechen einige durch ihre Größe oder Bedeutung besonders hervor:

  1. Catalunya: Das 2001 gegründete Anbaugebiet liegt im milden Nordosten von Spanien. Neben spanischen Rebsorten wie Parellada wachsen hier auch Reben aus dem nahen Frankreich wie Sauvignon, Chardonnay und Pinot Noir.
  2. La Mancha: Das Anbaugebiet im Herzen von Spanien ist eine der weltweit größten zusammenhängenden Anbauflächen. Das heiße und trockene Klima des Hochlandes schafft einen guten Nährboden für widerstandsfähige Rebsorten wie Tempranillo, Verdejo und Airén.
  3. Rioja: Im berühmtesten Anbaugebiet Spaniens werden Weine der Spitzenklasse produziert. Neben Tempranillo und Garnacha reifen hier zahlreiche weitere rote und weiße Rebsorten und garantieren vielfältige Geschmackserlebnisse.
  4. Rueda: Das Anbaugebiet Rueda liegt im Nordwesten von Madrid auf einer Höhe von 800 Metern. In den hier herrschenden klimatischen Bedingungen fühlen sich besonders weiße Rebsorten wohl. Am häufigsten wird der beliebte Verdejo angebaut.
  5. Málaga: Tief im Süden von Spanien wurde bereits in der Antike Wein geerntet. Der berühmte Málaga-Wein ist seitdem von den Tafeln Europas nicht mehr wegzudenken und wird besonders gern zum Dessert gereicht.

Der besondere Tropfen: gute Jahrgänge des spanischen Weins

Weintrauben aus Spanien

Wie in jedem Weinland hängt die Qualität des spanischen Weins jedes Jahr von den Wetterbedingungen des Anbaugebiets ab. Demgemäß lassen sich Qualitätsschwankungen zwischen den Jahrgängen messen. Dank der für Weinreben besonders guten klimatischen Verhältnisse auf der iberischen Halbinsel fallen die Schwankungen allerdings vergleichsweise gering aus. Zudem steuern die erfahrenen Winzer der Regionen schlechten Ernten entgegen, indem sie den Zeitpunkt der Lese an die besten Bedingungen anpassen. In den letzten Jahren konnten sich besonders die Anbaugebiete Bierzo, Montsant, Priorat, Rias Baixas und Rueda mit sehr guten und hervorragenden Weinen hervortun.

Wie wird spanischer Wein klassifiziert?

Die Weinmarktordnung der EU von 2009 hat auch für die spanischen Weine neue offizielle Qualitätsstufen festgelegt. Es gelten nun die Bezeichnungen DOP, IGP und Vino:

  • DOP (Denominación de Origen Protegida): Die höchste Qualitätsstufe, für die äußerst strenge Vorgaben gelten. Festgelegt wird nicht nur, welche Rebsorten angebaut werden dürfen, sondern auch, welchen Ertrag die Rebflächen erbringen dürfen. DOP-Weine können zusätzlich noch die hergebrachten Qualitätssiegel DO und DOCa im Etikett tragen, die auf Spitzenweine aus besonderen Anbaugebieten hinweisen. Darunter fallen bislang nur Weine aus den Regionen Rioja und Priorat.
  • IGP (Indicación Geográfica Protegida): Das Siegel belegt eine geschützte geografische Herkunft des Weins. IGP-Weine unterliegen niedrigeren Anforderungen als DOP-Weine, zeigen aber die typischen Charakteristika der Region.
  • Vino: Die Stufe ersetzt die bisherige Bezeichnung „Vino de Mesa“ (Tafelwein). Hierfür können Weine aus verschiedenen Anbaugebieten verschnitten werden.

 

Neben den Qualitätsstufen wird auch der Reifegrad des Weins auf dem Etikett angegeben:

  • Vino Joven: Bezeichnet einen frischen spanischen Wein ohne Fasslagerung. Der Wein sollte jung getrunken werden, kann aber noch ein bis zwei Jahre in der Flasche reifen.
  • Crianza: Ein Crianza ist mindestens zwei Jahre gereift, davon etwa sechs Monate im Barrique (Eichenfass). Die Dauer der Fasslagerung kann je nach Anbaugebiet variieren.
  • Reserva: Hier gelten unterschiedliche Vorgaben für Rot- und Weißwein. Rotwein reift mindestens ein Jahr im Eichenfass und zwei Jahre in der Flasche. Der Weißwein wird mindestens sechs Monate im Fass und 18 Monate in der Flasche gelagert.
  • Gran Reserva: Der Rotwein verbringt mindestens zwei Jahre im Barrique, dann drei Jahre in der Flasche. Der Weißwein reift mindestens sechs Monate im Fass und 42 Monate in der Flasche.

Je länger die Weine im Barrique reifen, desto schwerer werden sie. Reserva und Gran Reserva werden daher meist zu Wild oder Steak gereicht. Die jungen und leichten Weine passen hingegen hervorragend zu Fisch oder Tapas.

Ihr Tor nach Spanien: die Mitte-Meer-Supermärkte

Sie möchten die Vielfalt der spanischen Küche erleben? Dazu müssen Sie nicht in den Urlaub fahren. In den Supermärkten von Mitte Meer in Berlin und München erwartet Sie ein großes und gut sortiertes Angebot an spanischen Weinen und Lebensmitteln. Hier können Sie spanische Käsesorten und spanischen Schinken kaufen sowie allerhand Knabbereien und spanische Süßigkeiten erwerben. Stöbern Sie auch in unserem Sortiment an spanischen Weinen in Berlin und München und entdecken Sie die Geschmacksvielfalt der iberischen Halbinsel.

Mitte-Meer-Onlineshop: spanische Weine zu Hause genießen

Weinflasche Spanischer Wein

Auch außerhalb von Berlin und München steht Ihnen unser Sortiment offen. Im Mitte-Meer-Onlineshop lernen Sie die Genusswelten des Mittelmeers kennen. Hier können Sie spanische Weine für eine private Verkostung aussuchen, spanische Lebensmittel online kaufen oder spanische Wurst online bestellen. Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an Rotweinen, Weißweinen und Roséweinen in allen Preisklassen und Qualitätsstufen. Ob Sie einen guten Tropfen für ein Festtagsessen suchen oder einen leichten Wein für einen Tapas-Abend mit Freunden benötigen – bei uns werden Sie fündig!

Wussten Sie, dass Spanien der weltgrößte Produzent von Weinen ist? In dem iberischen Land hat sich eine rege Weinkultur entwickelt, die neben dem berühmten Rioja viele weitere Spitzenweine... mehr erfahren »
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Spanische Weine

Spanischer Wein und Paella

Wussten Sie, dass Spanien der weltgrößte Produzent von Weinen ist? In dem iberischen Land hat sich eine rege Weinkultur entwickelt, die neben dem berühmten Rioja viele weitere Spitzenweine herstellt. Als spanischer Weinhändler stellen wir Ihnen die ganze Vielfalt der Rebsorten Spaniens zur Verfügung. Entdecken Sie frische Weißweine aus Mallorca, einen kräftigen Rioja oder einen trockenen Roséwein aus dem Anbaugebiet Navarra. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir Ihnen die wichtigsten Merkmale von spanischem Wein zusammengefasst.

Spanischer Wein: ein Genuss mit Tradition

Der Weinbau hat in Spanien eine lange Tradition: Bereits seit 4000 v. Chr. werden auf der iberischen Halbinsel Weinreben kultiviert und Wein hergestellt.

Heute besitzt Spanien die weltgrößte Anbaufläche für Weinreben und exportiert weltweit die größten Mengen Wein!

Unter Weinkennern ist das Land schon lange ein Geheimtipp und die spanischen Weine besonders für ihre Vielfalt bekannt. Mehr als 150.000 Winzer bestellen hier über eine Million Hektar Rebfläche. Die unterschiedlichen Klimazonen und Landschaften Spaniens haben rund 70 unterschiedliche Anbauregionen geschaffen, auf denen etwa 250 Rebsorten wachsen.

Weinanbau in Spanien Lanzarote

In knapp 5.000 Bodegas werden die reifen Trauben zu edlen Tropfen weiterverarbeitet. Als „Bodega“ wurde in Spanien ursprünglich ein kühles Kellergewölbe bezeichnet, in dem traditionell auch der Wein gelagert wurde. An heißen Sommertagen waren die Gewölbe ein beliebter Ort, um der Hitze zu entkommen und ein Glas Wein zu genießen. Heute steht der Begriff hauptsächlich für die spanischen Weingüter, Weinhandlungen oder ein Geschäft mit Weinausschank.

Wie schmecken spanische Weine?

Spanischer Weißwein

Eine der Besonderheiten des spanischen Weins ist die unglaubliche Geschmacksvielfalt, die sich aus den vielen verschiedenen Rebsorten und den unterschiedlichen Anbauregionen mit ihren Böden ergeben. Jeder Wein aus Spanien hat einen ganz eigenen Charakter. Spanischer Weißwein (Vino blanco) gilt als besonders erfrischend und überzeugt mit seiner spritzigen Leichtigkeit und fruchtigen Aromen. Spanischer Rotwein (Vino tinto) besticht ebenfalls mit fruchtigen Noten und einem kräftigen Geschmack. Nicht nur die Rebsorten und Anbaugebiete geben dem Weinkenner bereits Hinweise auf den Geschmack des Weins, auch die Geschmackseinordnungen „süß“, „lieblich“, „halbtrocken“ und „trocken“ dienen der Orientierung.

Drei Komponenten sind für den Geschmack des Weines verantwortlich: Restzucker, Weinsäure und Alkoholgehalt. Beim natürlichen Reifeprozess der Traube nimmt der Gehalt an Säure ab, während mehr Frucht- und Traubenzucker entwickelt wird. Beim folgenden Gärungsprozess nach der Lese wandelt sich der Zucker in Alkohol um. Je länger die Gärung dauert, desto trockener wird der Wein und desto weniger Restzucker verbleibt. Das Zusammenspiel von Restzucker, Weinsäure und Alkoholgehalt macht schließlich den Geschmack des Weines aus. Beim spanischen Vino tinto spielen zudem die Tannine eine Rolle, pflanzliche Gerbstoffe aus der Schale der Traube, die in jedem Rotwein natürlich enthalten sind.

Spanische Weine: ausgezeichnete Rebsorten

Spanische Weinrebe

Spaniens Winzer kultivieren auf den sonnenverwöhnten Hängen des Landes über 250 verschiedene Rebsorten. Da fällt es nicht leicht, den Überblick über die spanischen Weine zu behalten. Darüber hinaus werden nicht nur sortenreine Weine aus einer Traube hergestellt, sondern auch sogenannte Cuvées, das heißt, Kombinationen verschiedener Rebsorten. Dazu wählt der Winzer ausgesuchte Rebsorten mit Geschmacksnoten, die einander ergänzen und abrunden. So entstehen besonders ausgewogene und vielfältige Weine. Zu den bekanntesten spanischen Weinen zählt der Rioja, der entweder rein aus Tempranillo-Trauben gewonnen wird oder als Cuvée aus Tempranillo und anderen Rebsorten wie Garnacha, Mazuelo und Graciano gefertigt wird. In letzter Zeit erleben auch alte, beinahe vergessene Rebsorten wieder einen Aufschwung und werden von Kennern besonders geschätzt. Welche die drei wichtigsten Rebsorten Spaniens sind, steht zweifelsfrei fest:

  • Airén ist die beliebteste weiße Rebsorte weltweit. Die Rebe widersteht Hitze und Dürre und die Trauben sind fruchtig im Geschmack. Für frische Weißweine mit Zitrusnoten.
  • Tempranillo wird in ganz Spanien angebaut. Die Trauben besitzen nur eine geringe Säure und werden zu dunklen Rotweinen verarbeitet. Der Geschmack variiert je nach Anbaugebiet.
  • Garnacha ist nach dem Tempranillo die zweithäufigste rote Rebsorte in Spanien. Auch bei widrigen Bedingungen liefern die Reben gute Erträge. Die fruchtig-saftigen Trauben machen Granacha zum beliebten Cuvée-Partner, nicht nur für Rioja.

Spanischen Wein im Probierpaket online bestellen

Die beste Möglichkeit, den Geschmack von spanischem Wein zu entdecken, ist ein Wein Probierpaket. Testen Sie Rotweine, Weißweine oder Roséweine aus verschiedenen Anbauregionen in Spanien, lernen Sie die unterschiedlichen Rebsorten kennen und finden Sie Ihren persönlichen Favoriten in unserem Angebot! Zum besonderen Genuss laden Sie Freunde ein und verkosten die Weine gemeinsam.

Spanischen Wein für Sangria kaufen

Spanischer Wein wird nicht nur pur getrunken, sondern auch zum Mischen genutzt. Neben dem beliebten und erfrischenden Tinto de verano hat vor allem die Sangria auch außerhalb von Spanien zahlreiche Freunde gewonnen. Rezepte für Sangria gibt es mindestens so viele wie Bars in Spanien. Eine typische Sangria ist eine Bowle aus spanischen Rotwein, die mit Obst wie Orangen, Apfel und Pfirsich angesetzt wird. Zitronensaft gibt zusätzliche Frische und etwas Brandy das besondere Etwas. Neben der klassischen Variante finden Sie ganz unterschiedliche Variationen, zum Beispiel mit spanischem Weißwein, Ananas und Erdbeeren.

Spanischer Sangriawein

Entscheidend ist es, für die Sangria den richtigen Wein auszuwählen. Wir empfehlen einen halbtrockenen oder trockenen Rotwein mit fruchtigen Aromen. Der Wein sollte nicht im Barrique, einem kleinen Fass aus Eichenholz, gelagert worden sein, da eine Holznote nicht mit der fruchtigen Sangria harmoniert. Eine Sangria ist ein leichtes Erfrischungsgetränk. Daher sollte der Wein zudem höchstens 12 Prozent Alkohol enthalten.

Welche Weinregionen gibt es in Spanien?

Von Katalonien bis Málaga und von der Atlantikküste bis auf die Balearen: Die spanischen Weinregionen sind im ganzen Land zu finden. Der Wein gedeiht nicht nur im milderen Klima von Nordspanien, sondern trotzt auch Hitze und Dürre des Hochlandes. Einige Rebsorten sind ganz an schwierige Lagen angepasst, andere wachsen beinahe überall. Die unterschiedlichen Anbaugebiete unterscheiden sich nicht nur bei den klimatischen Bedingungen, sondern auch durch die Beschaffenheit ihres Bodens. Dadurch kann die gleiche Rebsorte in verschiedenen Regionen andere Aromen entwickeln.

Weinberge Spanien

5 beliebte Anbaugebiete für spanischen Wein

Unter den vielen Anbaugebieten für spanischen Wein stechen einige durch ihre Größe oder Bedeutung besonders hervor:

  1. Catalunya: Das 2001 gegründete Anbaugebiet liegt im milden Nordosten von Spanien. Neben spanischen Rebsorten wie Parellada wachsen hier auch Reben aus dem nahen Frankreich wie Sauvignon, Chardonnay und Pinot Noir.
  2. La Mancha: Das Anbaugebiet im Herzen von Spanien ist eine der weltweit größten zusammenhängenden Anbauflächen. Das heiße und trockene Klima des Hochlandes schafft einen guten Nährboden für widerstandsfähige Rebsorten wie Tempranillo, Verdejo und Airén.
  3. Rioja: Im berühmtesten Anbaugebiet Spaniens werden Weine der Spitzenklasse produziert. Neben Tempranillo und Garnacha reifen hier zahlreiche weitere rote und weiße Rebsorten und garantieren vielfältige Geschmackserlebnisse.
  4. Rueda: Das Anbaugebiet Rueda liegt im Nordwesten von Madrid auf einer Höhe von 800 Metern. In den hier herrschenden klimatischen Bedingungen fühlen sich besonders weiße Rebsorten wohl. Am häufigsten wird der beliebte Verdejo angebaut.
  5. Málaga: Tief im Süden von Spanien wurde bereits in der Antike Wein geerntet. Der berühmte Málaga-Wein ist seitdem von den Tafeln Europas nicht mehr wegzudenken und wird besonders gern zum Dessert gereicht.

Der besondere Tropfen: gute Jahrgänge des spanischen Weins

Weintrauben aus Spanien

Wie in jedem Weinland hängt die Qualität des spanischen Weins jedes Jahr von den Wetterbedingungen des Anbaugebiets ab. Demgemäß lassen sich Qualitätsschwankungen zwischen den Jahrgängen messen. Dank der für Weinreben besonders guten klimatischen Verhältnisse auf der iberischen Halbinsel fallen die Schwankungen allerdings vergleichsweise gering aus. Zudem steuern die erfahrenen Winzer der Regionen schlechten Ernten entgegen, indem sie den Zeitpunkt der Lese an die besten Bedingungen anpassen. In den letzten Jahren konnten sich besonders die Anbaugebiete Bierzo, Montsant, Priorat, Rias Baixas und Rueda mit sehr guten und hervorragenden Weinen hervortun.

Wie wird spanischer Wein klassifiziert?

Die Weinmarktordnung der EU von 2009 hat auch für die spanischen Weine neue offizielle Qualitätsstufen festgelegt. Es gelten nun die Bezeichnungen DOP, IGP und Vino:

  • DOP (Denominación de Origen Protegida): Die höchste Qualitätsstufe, für die äußerst strenge Vorgaben gelten. Festgelegt wird nicht nur, welche Rebsorten angebaut werden dürfen, sondern auch, welchen Ertrag die Rebflächen erbringen dürfen. DOP-Weine können zusätzlich noch die hergebrachten Qualitätssiegel DO und DOCa im Etikett tragen, die auf Spitzenweine aus besonderen Anbaugebieten hinweisen. Darunter fallen bislang nur Weine aus den Regionen Rioja und Priorat.
  • IGP (Indicación Geográfica Protegida): Das Siegel belegt eine geschützte geografische Herkunft des Weins. IGP-Weine unterliegen niedrigeren Anforderungen als DOP-Weine, zeigen aber die typischen Charakteristika der Region.
  • Vino: Die Stufe ersetzt die bisherige Bezeichnung „Vino de Mesa“ (Tafelwein). Hierfür können Weine aus verschiedenen Anbaugebieten verschnitten werden.

 

Neben den Qualitätsstufen wird auch der Reifegrad des Weins auf dem Etikett angegeben:

  • Vino Joven: Bezeichnet einen frischen spanischen Wein ohne Fasslagerung. Der Wein sollte jung getrunken werden, kann aber noch ein bis zwei Jahre in der Flasche reifen.
  • Crianza: Ein Crianza ist mindestens zwei Jahre gereift, davon etwa sechs Monate im Barrique (Eichenfass). Die Dauer der Fasslagerung kann je nach Anbaugebiet variieren.
  • Reserva: Hier gelten unterschiedliche Vorgaben für Rot- und Weißwein. Rotwein reift mindestens ein Jahr im Eichenfass und zwei Jahre in der Flasche. Der Weißwein wird mindestens sechs Monate im Fass und 18 Monate in der Flasche gelagert.
  • Gran Reserva: Der Rotwein verbringt mindestens zwei Jahre im Barrique, dann drei Jahre in der Flasche. Der Weißwein reift mindestens sechs Monate im Fass und 42 Monate in der Flasche.

Je länger die Weine im Barrique reifen, desto schwerer werden sie. Reserva und Gran Reserva werden daher meist zu Wild oder Steak gereicht. Die jungen und leichten Weine passen hingegen hervorragend zu Fisch oder Tapas.

Ihr Tor nach Spanien: die Mitte-Meer-Supermärkte

Sie möchten die Vielfalt der spanischen Küche erleben? Dazu müssen Sie nicht in den Urlaub fahren. In den Supermärkten von Mitte Meer in Berlin und München erwartet Sie ein großes und gut sortiertes Angebot an spanischen Weinen und Lebensmitteln. Hier können Sie spanische Käsesorten und spanischen Schinken kaufen sowie allerhand Knabbereien und spanische Süßigkeiten erwerben. Stöbern Sie auch in unserem Sortiment an spanischen Weinen in Berlin und München und entdecken Sie die Geschmacksvielfalt der iberischen Halbinsel.

Mitte-Meer-Onlineshop: spanische Weine zu Hause genießen

Weinflasche Spanischer Wein

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